INSTITUT FÜR PSYCHOSOMATIK + QI-GONG

An unserem Institut macht Frau Susanne Weber Akupunkturbehandlungen. Sie hat eine Kantonale Bewilligung in Akupunktur, ist EMR anerkannt und NVS A Mitglied.
Termin nach Vereinbarung / 1 Stunde Fr. 120.—

Telefon: 041 761 63 61

mail: qi-gong@bluewin.ch

 

Anwendungsbereich


Kompetente Akupunkturbehandlungen werden gerne eingesetzt bei:

Schwindel, Kopfweh und Migräne
Heuschnupfen
Asthma und Husten
Gelenkproblemen und Rückenbeschwerden
Verspannungen z.B. Nackenprobleme
Schwangerschaftsprobleme
Blutdruck, Herz- und Kreislaufprobleme
Schlaflosigkeit, Durchschlafstörungen
Stresssymptome / Burn out / Energielosigkeit
Psychosomatische Beschwerden
Verdauungsprobleme
Depressionen
Angstzustände
Bei Chemotherapie
Verbesserung des Allgemeinzustands bei chronischen Beschwerden wie z.B. Parkinson, MS

Grundsätzlich wurde und wird Akupunktur bei alle körperlichen wie psychischen Beschwerden angewandt. Im „Akuten Stadium“ einer Erkrankung ist sie eine sinnvolle Begleitung zur westlichen Medizin. Patienten mit chronischen Beschwerden sprechen gut auf die Behandlung mit der Nadel oder Moxa an. Eine Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt, Psychiater oder Psychologen ist sinnvoll. Akupunktur und westliche Medikamente lassen sich absolut vereinbaren.

Basis der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin)

Bei uns im Westen definiert man Leben und Tod des Menschen aus einem physiologischen Verständnis heraus. In der Sichtweise der TCM ist das Qi Grundstoff allen Lebens. Unter Qi versteht man Lebensenergie. So basiert die TCM auf einer Energielehre. Im 22. Kapitel des Zhuangzi (550 v. Chr.) findet sich folgende Definition: "Das Leben des Menschen ist eine Ansammlung von Qi: Wenn es sich sammelt, bedeutet es Leben, wenn es sich zerstreut, bedeutet es Tod". Weiter sagt Baopzi (320 n. Chr.) "Der Mensch lebt inmitten von Qi und Qi erfüllt den Menschen. Angefangen bei Himmel und Erde bis zu den zehntausend Wesen, alles bedarf des Qi, um zu leben".

Grob gesagt tritt das Qi in zwei Hauptqualitäten auf. Als Yin (weibliche Energie) und Yang (männliche Energie). Der Mensch ist also, einfach gesagt, eine Verdichtung dieser zwei Energiequalitäten.

Das Qi durchfliesst in einem ganz genau definierten Energiesystem (Energieleitbahnen, sogenannten Meridianen) den menschlichen Leib. Jede Energieleitbahn versorgt bestimmte Organe, Zentren, oder unterstützt andere Meridiane. Nach ganz bestimmten Ordnungssystemen erfolgt diese Zusammenarbeit und ist bei allen Menschen gleich. So entsteht ein Funktionskreisgefüge.

Die chinesische Medizin hat im Laufe der Jahrhunderte die Arbeit mit den Symptomen, den Lebensäusserungen und Phänomenen präzisiert, indem sie ihre Aussagen in eine klar systematisierte Ordnung gebracht hat und nach dem System der acht Leitkriterien arbeitet.

 

Diagnose im östlichen Sinne

Die TCM beschreibt seit gut 2000 Jahren den Menschen als Teil eines kosmischen, energetischen Wirkgefüges. Der Mensch wird als Teil des Kosmos, eingebettet in die universale Rhythmik (z.B. Jahreszeiten), verstanden.

Der Arzt ordnet seine Beobachtungen in ein Entsprechungssystem ein und identifiziert die entsprechenden Bereiche, die Funktionskreise genannt werden. Krankheitssymptome weisen in spezifischer Weise auf Schwachstellen, Schädigungen, Entgleisungen in diesem Funktionskreisgefüge hin. Fundamental für die chinesische Diagnose ist ausserdem die Bewertung aller Abweichungen nach dem System der acht Leitkriterien. Diese Leitkriterien sind:

- Wärme - Kälte

Hat eine Verringerung der Lebensdynamik stattgefunden oder ist es zu einer Steigerung der gesamten Funktionsdynamik gekommen?

- Oberfläche - Inneres

Macht eine Aussage über die Tiefenwirkung eines pathologischen Geschehens.
- Yang - Yin
Ist eine diagnostische übergreifende Bewertung. Yin und Yang sollten in bestimmten, harmonischen Verhältnissen vorkommen.

- Depletio - Repletio

Energetische Schwächen oder energetische Überladung

Indem der chinesische Arzt all das aufnimmt, was ihm zugänglich ist, den Menschen in seiner Gesamtheit würdigt, hat er damit im übrigen die Spaltung des Individuums in Psyche und Soma, welche die westliche Medizin immer noch so stark beherrscht, längst gegenstandslos werden lassen. So kann man sagen: Wenn der Arzt nach dem lückenlosen Erfassen der energetischen Abweichungen das zur Verfügung stehende Ordnungssystem anwendet, kommt er zu einer chinesischen Diagnose.

Zusammenarbeit in Luzern mit Frau Isabelle Bucher,
Winkelriedstrasse 29, 6003 Luzern, Tel. 041 211 01 10

Tuina

Tuina, auch Tuina-Massage oder Tuina-Anmo ist die manuelle Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Aus westlicher Sicht handelt es sich um eine Mischung aus Elementen der Akupressur und verschiedener Massagetechniken. Es gibt auch eine Form der Selbstbehandlung, eine sanftere Version für Kinder und im Westen, dem Trend folgend, auch Wellness-Tuina.
Tuina setzt sich zusammen aus den chinesischen Wörtern tui (schieben, drücken) und na (greifen, ziehen), weil diese manuellen Techniken bei der Behandlung angewandt werden.
Tuina basiert auf den Lehren der TCM zu Gesundheit und Krankheit des Menschen. Der Ansatz geht von der Ganzheitlichkeit des Menschen aus, so dass grundsätzlich nicht nur der Körper behandelt wird. Grundlegend ist das System der Energien Yin und Yang, die laut TCM bei einem gesunden Menschen im Gleichgewicht sind. Bei einer Krankheit ist dieses Gleichgewicht gestört. Ebenso bedeutend ist die Theorie der Meridiane, der Energiebahnen im Körper. Die fließende Energie wird als Qi bezeichnet. Krankheiten sind laut TCM entweder auf eine Störung des Energieflusses oder auf ein Ungleichgewicht der inneren Organe zurückzuführen.
Mit Tuina sollen Blockaden der Meridiane aufgelöst und der Energiefluss gefördert, aber auch Organe beeinflusst werden. Bei der Behandlung werden teilweise andere Meridiane berührt als bei der Akupunktur. Die Methode wird in der TCM auch zur Vorbeugung gegen Krankheiten empfohlen.Im Gegensatz zu den meisten anderen Massagen wird die Behandlung nicht am nackten, sondern am bekleideten Körper ausgeführt. Der Therapeut arbeitet mit Fingerkuppen, Handballen, Handflächen und dem Ellenbogen. Es geht darum, bestimmte Punkte der Meridianbahnen zu reizen. Es gibt dafür 18 Grundgriffe und insgesamt rund 300 Einzelgriffe. Die Haupttechniken sind Druck, Vibration, Bewegung auf dem Gewebe und "greifendes Kneifen".

Aktuell nicht im Angebot.

 

 

 










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